Kalender

Mai
29
Fr
Degrowth Konferenz
Mai 29 – Jul 1 ganztägig

Was passiert auf der Konferenz?

Die Degrowth-Konferenz ist ein Katalysator. Es geht darum, Strategien für eine sozial-ökologische Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft zu erarbeiten – also wie wir dem guten Leben für Alle näher kommen können. Menschen aus möglichst verschiedenen Bereichen, ob aus der Wissenschaft, der Wirtschaft, oder der Zivilgesellschaft sind eingeladen, Ideen auszutauschen, Vorschläge zu diskutieren und Strategien zu entwickeln – für eine Wirtschaft und Gesellschaft, die uns allen nützt und unsere Umwelt schützt.

Fragen, mit denen wir uns bei der Konferenz beschäftigen:

Wie geht’s der Welt und warum brauchen wir Strategien für eine neue Wirtschaft und Gesellschaft?
Was bedeutet Transformation und wie sehen Veränderungsprozesse aus?
Wie sehen konkrete Degrowth-Strategien aus?
In welchen gesellschaftlichen Bereichen, bspw. Mobilität, Energieversorgung, können vorhandene Strategien weiterentwickelt und reflektiert werden?

Jun
9
Di
DorfUni #2: Die vielen Gesichter der lokalen Resilienz
Jun 9 um 18:00 – 19:30

== Die vielen Gesichter der lokalen Resilienz
also unserer Fähigkeit, auf verschiedenste Krisen zu reagieren. ==

Aktuell werden unsere Gemeinden und Regionen durch mehrere Krisen gleichzeitig bedroht, nicht zuletzt von der Klimakrise und nach wie vor von der Corona-Krise. Gerade jetzt hat sich für uns gezeigt, dass in kurzer Zeit weitreichende Änderungen in unserer Gesellschaft sowohl dringend erforderlich wie auch möglich sind.

Es macht Sinn, sich über dauerhafte und zielführende Änderungen Gedanken zu machen, mit denen wir zukünftig besser gewappnet gegen solche Krisen sind. Eine Krise ist die beste Chance und der beste Moment, Dinge in eine andere Richtung zu bringen.

Deswegen zeigt die DorfUni im Mai und Juni, wie die vielen Facetten unserer Gesellschaft zusammenspielen können und müssen, um eine größere lokale Resilienz zu erreichen, indem wir lokal ansetzen, um etwas zu bewegen.

Die DorfUni ist ein Angebot für Gemeinden und schafft ein interkommunales, praxisorientiertes Bildungsnetzwerk. Die plötzlichen Umstände geben dem Format der DorfUni überraschende Aktualität. Über diese Plattform wollen wir in einer Serie von Online-Veranstaltungen mit Vorträgen, Webinaren und Diskussionen neuen Perspektiven für lokale Resilienz und für die zukünftige Gestaltung krisenfester Gemeinden gemeinsam nachspüren.

Im Zuge von vier Wochen treffen wir uns jede Woche am Dienstag zum DorfUni Talk und am Mittwoch zu einem Webinar, in dem wir das Thema des DorfUni Talks vertiefen.

Zu Beginn wird Rob Hopkins, der Gründer der Transition-Town Bewegung, uns im Rahmen der Auftaktveranstaltung erste Anstöße geben. In den drei folgenden Wochen wollen wir den Weg zu mehr lokaler Resilienz von drei verschiedenen Seiten beleuchten.

Wir werden uns im DorfUni Talk zur Inspiration gelebte Vorzeigebeispiele ansehen und im Webinar Möglichkeiten der Übertragung dieser Erfolgsrezepte für die beteiligten Gemeinden besprechen.

Auf der Karte von Morgen machen wir die Beispiele gemeinsam sichtbar.

= Programmvorschau =

Intro zur Transition Bewegung mit Rob Hopkins sowie weiteren PionierInnen
19.05.2020, 10:00 – 12:00; Englisch mit deutscher Simultanübersetzung

Karte von Morgen: Lokale Resilienz sichtbar machen
20.05.2020, 18:00 – 20:00; Webinar auf Deutsch mit Helmut Wolman

Lebens-Produktions-Raum schaffen*26.05.2020, 18:00 – 19:30 Uhr; DorfUni-Talk mit 3 Impulsen 27.05.2020, 18:00 – 19:30 Uhr; vertiefendes Webinar zum DorfUni-Talk

Ko-Kreation als Weg zur Resilienz und Wirksamkeit*
02.06.2020, 18:00 – 19:30 Uhr; DorfUni-Talk mit 3 Impulsen 03.06.2020, 18:00 – 19:30 Uhr; vertiefendes Webinar zum DorfUni-Talk

Fair und solidarisch wirtschaften*
09.06.2020, 18:00 – 19:30 Uhr; DorfUni-Talk mit 3 Impulsen 10.06.2020, 18:00 – 19:30 Uhr; vertiefendes Webinar zum DorfUni-Talk

* ReferentInnen werden noch bekannt gegeben.

Das Programm wird laufend aktualisiert. Die wichtigsten Infos dazu findet ihr auf www.dorfuni.at.

Die Veranstaltungsreihe findet im Zuge der bundesweiten Aktionstage Nachhaltigkeit statt.

Jun
12
Fr
Ringvorlesung Klimaschutz
Jun 12 um 14:00 – 16:00

Die Begrenzung des Klimawandels ist eine der zentralen gesellschaftlichen Aufgaben unserer Zeit, die Universität kann hier mit konkreten Forschungen und Lösungsansätzen beitragen. Diese Lehrveranstaltung soll daher mit Beiträgen unterschiedlicher Fachdisziplinen auf dieses Thema eingehen, mit dem Ziel weiterführende Forschung auf diesem Gebiet anzustoßen.

Die Ringvorlesung Klimaschutz findet bis auf weiteres online statt und ist über einen Gastzugang für alle Interessierten offen. Der Livestream zu den genannten Terminen sowie die Vorträge zum Nachhören findet ihr unter folgendem Link: https://lms.uibk.ac.at/url/RepositoryEntry/4646404149

03.04.2020:
Klimaschutzmaßnahme „Gemeinnütziger Wohnbau“
Harald Malzer, Engelbert Spieß, Neue Heimat Tirol NHT

15.05.2020:
Tierproduktion und Klimawandel – Ein wissenschaftlicher Diskurs zum Einfluss der Ernährung auf Umwelt und Klima
Martin Schlatzer, Zentrum für globalen Wandel und Nachhaltigkeit, Universität für Bodenkultur Wien (BOKU)

29.05.2020:
Klimaschutz bei Sanierung und Betrieb von Wohn- und Nichtwohnbauten
Georg Preyer, Hannes Gstrein, Innsbrucker Immobiliengesellschaft IIG

12.06.2020:
Zusammenhänge zwischen energetisch/ökonomisch optimierten Gebäuden und dem (Strom) Versorgungssystem, Messergebnisse
Martin Ploss, Tobias Hatt, Energieinstitut Vorarlberg

26.06.2020:
Mobilität und Klimaschutz
Univ.-Prof. Markus Mailer, Institut für Infrastruktur, Arbeitsbereich Intelligente Verkehrssysteme

Jun
26
Fr
Ringvorlesung Klimaschutz
Jun 26 um 14:00 – 16:00

Die Begrenzung des Klimawandels ist eine der zentralen gesellschaftlichen Aufgaben unserer Zeit, die Universität kann hier mit konkreten Forschungen und Lösungsansätzen beitragen. Diese Lehrveranstaltung soll daher mit Beiträgen unterschiedlicher Fachdisziplinen auf dieses Thema eingehen, mit dem Ziel weiterführende Forschung auf diesem Gebiet anzustoßen.

Die Ringvorlesung Klimaschutz findet bis auf weiteres online statt und ist über einen Gastzugang für alle Interessierten offen. Der Livestream zu den genannten Terminen sowie die Vorträge zum Nachhören findet ihr unter folgendem Link: https://lms.uibk.ac.at/url/RepositoryEntry/4646404149

03.04.2020:
Klimaschutzmaßnahme „Gemeinnütziger Wohnbau“
Harald Malzer, Engelbert Spieß, Neue Heimat Tirol NHT

15.05.2020:
Tierproduktion und Klimawandel – Ein wissenschaftlicher Diskurs zum Einfluss der Ernährung auf Umwelt und Klima
Martin Schlatzer, Zentrum für globalen Wandel und Nachhaltigkeit, Universität für Bodenkultur Wien (BOKU)

29.05.2020:
Klimaschutz bei Sanierung und Betrieb von Wohn- und Nichtwohnbauten
Georg Preyer, Hannes Gstrein, Innsbrucker Immobiliengesellschaft IIG

12.06.2020:
Zusammenhänge zwischen energetisch/ökonomisch optimierten Gebäuden und dem (Strom) Versorgungssystem, Messergebnisse
Martin Ploss, Tobias Hatt, Energieinstitut Vorarlberg

26.06.2020:
Mobilität und Klimaschutz
Univ.-Prof. Markus Mailer, Institut für Infrastruktur, Arbeitsbereich Intelligente Verkehrssysteme

Aug
24
Mo
DEGROWTH IN ACTION · ORGANISING FOR TRANSFORMATION
Aug 24 – Aug 29 ganztägig

Degrowth is a multifaceted concept that escapes single definitions.

One of them defines it as a movement as well as a call for radical social, political and economic transformation, associated with a democratically-led and equitable reduction of resource, material and energy throughput, starting from the overdeveloped West, aimed at improving well-being, ecological sustainability and global justice.

A degrowth economy would be decolonised, democratised, based on care and the commons, and it would translate into an abundance of meaningful convivial time.

Degrowth is a dialectical, pluralistic, subversive and open-ended utopia: a call for an altogether new, qualitatively different world that will evolve through confrontation with the existing one.

Degrowth is not alone. It is just one among many alternatives to development. All these worldviews and practices compose the Pluriverse: “A world where many worlds fit”, as the Zapatistas say.