Mai
29
Fr
Degrowth Konferenz
Mai 29 – Jul 1 ganztägig

Was passiert auf der Konferenz?

Die Degrowth-Konferenz ist ein Katalysator. Es geht darum, Strategien für eine sozial-ökologische Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft zu erarbeiten – also wie wir dem guten Leben für Alle näher kommen können. Menschen aus möglichst verschiedenen Bereichen, ob aus der Wissenschaft, der Wirtschaft, oder der Zivilgesellschaft sind eingeladen, Ideen auszutauschen, Vorschläge zu diskutieren und Strategien zu entwickeln – für eine Wirtschaft und Gesellschaft, die uns allen nützt und unsere Umwelt schützt.

Fragen, mit denen wir uns bei der Konferenz beschäftigen:

Wie geht’s der Welt und warum brauchen wir Strategien für eine neue Wirtschaft und Gesellschaft?
Was bedeutet Transformation und wie sehen Veränderungsprozesse aus?
Wie sehen konkrete Degrowth-Strategien aus?
In welchen gesellschaftlichen Bereichen, bspw. Mobilität, Energieversorgung, können vorhandene Strategien weiterentwickelt und reflektiert werden?

Jun
2
Di
DorfUni #2: Die vielen Gesichter der lokalen Resilienz
Jun 2 um 18:00 – 19:30

== Die vielen Gesichter der lokalen Resilienz
also unserer Fähigkeit, auf verschiedenste Krisen zu reagieren. ==

Aktuell werden unsere Gemeinden und Regionen durch mehrere Krisen gleichzeitig bedroht, nicht zuletzt von der Klimakrise und nach wie vor von der Corona-Krise. Gerade jetzt hat sich für uns gezeigt, dass in kurzer Zeit weitreichende Änderungen in unserer Gesellschaft sowohl dringend erforderlich wie auch möglich sind.

Es macht Sinn, sich über dauerhafte und zielführende Änderungen Gedanken zu machen, mit denen wir zukünftig besser gewappnet gegen solche Krisen sind. Eine Krise ist die beste Chance und der beste Moment, Dinge in eine andere Richtung zu bringen.

Deswegen zeigt die DorfUni im Mai und Juni, wie die vielen Facetten unserer Gesellschaft zusammenspielen können und müssen, um eine größere lokale Resilienz zu erreichen, indem wir lokal ansetzen, um etwas zu bewegen.

Die DorfUni ist ein Angebot für Gemeinden und schafft ein interkommunales, praxisorientiertes Bildungsnetzwerk. Die plötzlichen Umstände geben dem Format der DorfUni überraschende Aktualität. Über diese Plattform wollen wir in einer Serie von Online-Veranstaltungen mit Vorträgen, Webinaren und Diskussionen neuen Perspektiven für lokale Resilienz und für die zukünftige Gestaltung krisenfester Gemeinden gemeinsam nachspüren.

Im Zuge von vier Wochen treffen wir uns jede Woche am Dienstag zum DorfUni Talk und am Mittwoch zu einem Webinar, in dem wir das Thema des DorfUni Talks vertiefen.

Zu Beginn wird Rob Hopkins, der Gründer der Transition-Town Bewegung, uns im Rahmen der Auftaktveranstaltung erste Anstöße geben. In den drei folgenden Wochen wollen wir den Weg zu mehr lokaler Resilienz von drei verschiedenen Seiten beleuchten.

Wir werden uns im DorfUni Talk zur Inspiration gelebte Vorzeigebeispiele ansehen und im Webinar Möglichkeiten der Übertragung dieser Erfolgsrezepte für die beteiligten Gemeinden besprechen.

Auf der Karte von Morgen machen wir die Beispiele gemeinsam sichtbar.

= Programmvorschau =

Intro zur Transition Bewegung mit Rob Hopkins sowie weiteren PionierInnen
19.05.2020, 10:00 – 12:00; Englisch mit deutscher Simultanübersetzung

Karte von Morgen: Lokale Resilienz sichtbar machen
20.05.2020, 18:00 – 20:00; Webinar auf Deutsch mit Helmut Wolman

Lebens-Produktions-Raum schaffen*26.05.2020, 18:00 – 19:30 Uhr; DorfUni-Talk mit 3 Impulsen 27.05.2020, 18:00 – 19:30 Uhr; vertiefendes Webinar zum DorfUni-Talk

Ko-Kreation als Weg zur Resilienz und Wirksamkeit*
02.06.2020, 18:00 – 19:30 Uhr; DorfUni-Talk mit 3 Impulsen 03.06.2020, 18:00 – 19:30 Uhr; vertiefendes Webinar zum DorfUni-Talk

Fair und solidarisch wirtschaften*
09.06.2020, 18:00 – 19:30 Uhr; DorfUni-Talk mit 3 Impulsen 10.06.2020, 18:00 – 19:30 Uhr; vertiefendes Webinar zum DorfUni-Talk

* ReferentInnen werden noch bekannt gegeben.

Das Programm wird laufend aktualisiert. Die wichtigsten Infos dazu findet ihr auf www.dorfuni.at.

Die Veranstaltungsreihe findet im Zuge der bundesweiten Aktionstage Nachhaltigkeit statt.

Herrschaft der Dinge. Eine neue Geschichte des Konsums und ein Blick auf morgen
Jun 2 um 18:00 – 19:30

Was wir konsumieren ist zu einem bestimmenden Aspekt des modernen Lebens geworden. Wir definieren uns über unseren Besitz, und der immer üppigere Lebensstil hat enorme Folgen für die Erde. Wie kam es dazu, dass wir heute mit einer derart großen Menge an Dingen leben, und wie hat das den Lauf der Geschichte verändert?
Frank Trentmann, Historiker am Birkbeck College der Universität London, erzählt in Herrschaft der Dinge erstmals umfassend die faszinierende Geschichte des Konsums. Von der italienischen Renaissance bis hin zur globalisierten Wirtschaft der Gegenwart entwirft er eine weltumspannende Alltags- und Wirtschaftsgeschichte, die eine Fülle von Wissen bietet, den Blick aber ebenso auf die Herausforderungen der Zukunft lenkt angesichts von Überfluss, Klimawandel und Turbokapitalismus. Im Vortrag und der danach folgenden Diskussion werden konventionelle Sichtweisen von Shopping hinterfragt und der Blick auf die Rolle des Staates und die der Zivilgesellschaft für den Aufstieg der Konsumenten und unsere heutigen Lebensweisen gerichtet. Eine Geschichte des Konsums liefert einen unverzichtbaren Beitrag zu den wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Debatten unserer Zeit.
Frank Trentmann ist Professor für Geschichte am Birkbeck College der Universität London. Er studierte und promovierte an der Harvard University und lehrte anschließend in Princeton. 2017 erhielt er von der Alexander von Humboldt-Stiftung den Humboldt-Forschungspreis.
Die Veranstaltung wird live gestreamt. Sie können sie bequem von zu Hause an Ihrem Computer ansehen. Den Link zu dem Livestream erhalten Sie nach der Anmeldung.

Jun
9
Di
DorfUni #2: Die vielen Gesichter der lokalen Resilienz
Jun 9 um 18:00 – 19:30

== Die vielen Gesichter der lokalen Resilienz
also unserer Fähigkeit, auf verschiedenste Krisen zu reagieren. ==

Aktuell werden unsere Gemeinden und Regionen durch mehrere Krisen gleichzeitig bedroht, nicht zuletzt von der Klimakrise und nach wie vor von der Corona-Krise. Gerade jetzt hat sich für uns gezeigt, dass in kurzer Zeit weitreichende Änderungen in unserer Gesellschaft sowohl dringend erforderlich wie auch möglich sind.

Es macht Sinn, sich über dauerhafte und zielführende Änderungen Gedanken zu machen, mit denen wir zukünftig besser gewappnet gegen solche Krisen sind. Eine Krise ist die beste Chance und der beste Moment, Dinge in eine andere Richtung zu bringen.

Deswegen zeigt die DorfUni im Mai und Juni, wie die vielen Facetten unserer Gesellschaft zusammenspielen können und müssen, um eine größere lokale Resilienz zu erreichen, indem wir lokal ansetzen, um etwas zu bewegen.

Die DorfUni ist ein Angebot für Gemeinden und schafft ein interkommunales, praxisorientiertes Bildungsnetzwerk. Die plötzlichen Umstände geben dem Format der DorfUni überraschende Aktualität. Über diese Plattform wollen wir in einer Serie von Online-Veranstaltungen mit Vorträgen, Webinaren und Diskussionen neuen Perspektiven für lokale Resilienz und für die zukünftige Gestaltung krisenfester Gemeinden gemeinsam nachspüren.

Im Zuge von vier Wochen treffen wir uns jede Woche am Dienstag zum DorfUni Talk und am Mittwoch zu einem Webinar, in dem wir das Thema des DorfUni Talks vertiefen.

Zu Beginn wird Rob Hopkins, der Gründer der Transition-Town Bewegung, uns im Rahmen der Auftaktveranstaltung erste Anstöße geben. In den drei folgenden Wochen wollen wir den Weg zu mehr lokaler Resilienz von drei verschiedenen Seiten beleuchten.

Wir werden uns im DorfUni Talk zur Inspiration gelebte Vorzeigebeispiele ansehen und im Webinar Möglichkeiten der Übertragung dieser Erfolgsrezepte für die beteiligten Gemeinden besprechen.

Auf der Karte von Morgen machen wir die Beispiele gemeinsam sichtbar.

= Programmvorschau =

Intro zur Transition Bewegung mit Rob Hopkins sowie weiteren PionierInnen
19.05.2020, 10:00 – 12:00; Englisch mit deutscher Simultanübersetzung

Karte von Morgen: Lokale Resilienz sichtbar machen
20.05.2020, 18:00 – 20:00; Webinar auf Deutsch mit Helmut Wolman

Lebens-Produktions-Raum schaffen*26.05.2020, 18:00 – 19:30 Uhr; DorfUni-Talk mit 3 Impulsen 27.05.2020, 18:00 – 19:30 Uhr; vertiefendes Webinar zum DorfUni-Talk

Ko-Kreation als Weg zur Resilienz und Wirksamkeit*
02.06.2020, 18:00 – 19:30 Uhr; DorfUni-Talk mit 3 Impulsen 03.06.2020, 18:00 – 19:30 Uhr; vertiefendes Webinar zum DorfUni-Talk

Fair und solidarisch wirtschaften*
09.06.2020, 18:00 – 19:30 Uhr; DorfUni-Talk mit 3 Impulsen 10.06.2020, 18:00 – 19:30 Uhr; vertiefendes Webinar zum DorfUni-Talk

* ReferentInnen werden noch bekannt gegeben.

Das Programm wird laufend aktualisiert. Die wichtigsten Infos dazu findet ihr auf www.dorfuni.at.

Die Veranstaltungsreihe findet im Zuge der bundesweiten Aktionstage Nachhaltigkeit statt.

Jun
12
Fr
Ringvorlesung Klimaschutz
Jun 12 um 14:00 – 16:00

Die Begrenzung des Klimawandels ist eine der zentralen gesellschaftlichen Aufgaben unserer Zeit, die Universität kann hier mit konkreten Forschungen und Lösungsansätzen beitragen. Diese Lehrveranstaltung soll daher mit Beiträgen unterschiedlicher Fachdisziplinen auf dieses Thema eingehen, mit dem Ziel weiterführende Forschung auf diesem Gebiet anzustoßen.

Die Ringvorlesung Klimaschutz findet bis auf weiteres online statt und ist über einen Gastzugang für alle Interessierten offen. Der Livestream zu den genannten Terminen sowie die Vorträge zum Nachhören findet ihr unter folgendem Link: https://lms.uibk.ac.at/url/RepositoryEntry/4646404149

03.04.2020:
Klimaschutzmaßnahme „Gemeinnütziger Wohnbau“
Harald Malzer, Engelbert Spieß, Neue Heimat Tirol NHT

15.05.2020:
Tierproduktion und Klimawandel – Ein wissenschaftlicher Diskurs zum Einfluss der Ernährung auf Umwelt und Klima
Martin Schlatzer, Zentrum für globalen Wandel und Nachhaltigkeit, Universität für Bodenkultur Wien (BOKU)

29.05.2020:
Klimaschutz bei Sanierung und Betrieb von Wohn- und Nichtwohnbauten
Georg Preyer, Hannes Gstrein, Innsbrucker Immobiliengesellschaft IIG

12.06.2020:
Zusammenhänge zwischen energetisch/ökonomisch optimierten Gebäuden und dem (Strom) Versorgungssystem, Messergebnisse
Martin Ploss, Tobias Hatt, Energieinstitut Vorarlberg

26.06.2020:
Mobilität und Klimaschutz
Univ.-Prof. Markus Mailer, Institut für Infrastruktur, Arbeitsbereich Intelligente Verkehrssysteme

Jun
26
Fr
Ringvorlesung Klimaschutz
Jun 26 um 14:00 – 16:00

Die Begrenzung des Klimawandels ist eine der zentralen gesellschaftlichen Aufgaben unserer Zeit, die Universität kann hier mit konkreten Forschungen und Lösungsansätzen beitragen. Diese Lehrveranstaltung soll daher mit Beiträgen unterschiedlicher Fachdisziplinen auf dieses Thema eingehen, mit dem Ziel weiterführende Forschung auf diesem Gebiet anzustoßen.

Die Ringvorlesung Klimaschutz findet bis auf weiteres online statt und ist über einen Gastzugang für alle Interessierten offen. Der Livestream zu den genannten Terminen sowie die Vorträge zum Nachhören findet ihr unter folgendem Link: https://lms.uibk.ac.at/url/RepositoryEntry/4646404149

03.04.2020:
Klimaschutzmaßnahme „Gemeinnütziger Wohnbau“
Harald Malzer, Engelbert Spieß, Neue Heimat Tirol NHT

15.05.2020:
Tierproduktion und Klimawandel – Ein wissenschaftlicher Diskurs zum Einfluss der Ernährung auf Umwelt und Klima
Martin Schlatzer, Zentrum für globalen Wandel und Nachhaltigkeit, Universität für Bodenkultur Wien (BOKU)

29.05.2020:
Klimaschutz bei Sanierung und Betrieb von Wohn- und Nichtwohnbauten
Georg Preyer, Hannes Gstrein, Innsbrucker Immobiliengesellschaft IIG

12.06.2020:
Zusammenhänge zwischen energetisch/ökonomisch optimierten Gebäuden und dem (Strom) Versorgungssystem, Messergebnisse
Martin Ploss, Tobias Hatt, Energieinstitut Vorarlberg

26.06.2020:
Mobilität und Klimaschutz
Univ.-Prof. Markus Mailer, Institut für Infrastruktur, Arbeitsbereich Intelligente Verkehrssysteme

Aug
24
Mo
DEGROWTH IN ACTION · ORGANISING FOR TRANSFORMATION
Aug 24 – Aug 29 ganztägig

Degrowth is a multifaceted concept that escapes single definitions.

One of them defines it as a movement as well as a call for radical social, political and economic transformation, associated with a democratically-led and equitable reduction of resource, material and energy throughput, starting from the overdeveloped West, aimed at improving well-being, ecological sustainability and global justice.

A degrowth economy would be decolonised, democratised, based on care and the commons, and it would translate into an abundance of meaningful convivial time.

Degrowth is a dialectical, pluralistic, subversive and open-ended utopia: a call for an altogether new, qualitatively different world that will evolve through confrontation with the existing one.

Degrowth is not alone. It is just one among many alternatives to development. All these worldviews and practices compose the Pluriverse: “A world where many worlds fit”, as the Zapatistas say.

Who we are

Erstellt mit Wortwolken.com

Newsfeed

Verantwortung Erde
Verantwortung Erde aufgeregt.
⚠️ Heute endet die Anmeldefrist zur 🐌INTERNATIONALEN DEGROWTH-CONFERENCE🐌 , die von Freitag bis Montag (29.5.-1.6.) stattfinden wird. Das Programm ist unglaublich vielseitig und umfasst eine weite Palette von englisch- und deutschsprachigen Podiumsdiskussionen, Workshops und Vorträgen zu alternativen Strategien für den Wandel, die womöglich für viele Wandler*innen und Vorleber*innen interessant sind.

🌱 Mit Degrowth sind die vielseitigsten Strategien gemeint, die zu einer naturnahen und regenerativen Art des Zusammenlebens beitragen und uns als Gemeinschaft vom zerstörerischen, globalen Wirtschaftssystem unabhängig machen. Also das, was es gerade unbedingt braucht ✨

♻️ Wir dürfen auch mit einem englischsprachigen Workshop zu Demonetarisierung dabei sein, in dem wir unsere Sicht auf Geld und unsere geldfreien Kreisläufe erklären werden.
Hier gibt's die Übersicht zum Programm: https://www.degrowthvienna2020.org/en/program/

💻 Selbst wenn ihr euch noch nicht 100% sicher seid, ob ihr an der Konferenz teilnehmen wollt, würden wir euch sehr ans Herz legen, euch dafür zu registrieren, weil ihr nur dann einen Zugangslink bekommt. Es wird nur eure Email Adresse und euer Name abgefragt, die Anmeldung sollte also in 2 Klicks erledigt sein 🙂
Bitte folgt dazu diesem Link: https://www.degrowthvienna2020.org/en/participant-registration/

🐝 Wir freuen uns schon sehr auf 4 geballte Tage voller Wandelwissen und spannenden Diskussionen und hoffen, dass diese Info noch einige interessierte Menschen in unserer Social Media Community erreicht. Bis bald und "Oba vom Gas"!

Das Erde-Degrowth-Team 🐌

© Degrowth Conference Vienna 2020
Verantwortung Erde
Verantwortung Erde
In der Ausgabe vom 06.05.2020 widmete sich die "Gute Nacht Österreich"-Redaktion dem ausufernden Bodenverbrauch in Österreich.🧐

Während in den letzten Jahren etwas weniger neue, zusätzliche Flächen in Anspruch genommen wurden, nahm die Flächeninanspruchnahme im Jahr 2019 wieder zu. Alleine der Bodenverbrauch für Supermärkte, Gewerbebetriebe und Shopping Center steigt seit 2012 sechs mal so schnell an wie durch private Bauprojekte....

Peter Klien fasst hier sehr viel Kompakt zusammen, was wir auch in Villach beobachten können: Betriebe die mit der "Standortfrage" Druck auf die Gemeindepolitik ausüben, Fachmarktzentren die neben bereits vorhandenen aber nicht mehr genutzten Einkaufszentren (Neukauf) neu gebaut werden, Supermärkte die brachliegend zurückgelassen werden, weil ein paar hundert Meter weiter ein neuer auf der grünen Wiese gebaut wird (am aktuellsten: Spar-Markt in Meerbothstraße/Treffner-Straße).

In dieser Entwicklung braucht es dringend eine Trendumkehr!☝️
Der Boden ist Lebensgrundlage und seine lebenswichtigen Funktionen sind über wirtschaftliche Interessen zu stellen. 🌱🌳🌍
Verantwortung Erde
Bodenverbrauch | Gute Nacht Österreich mit Peter Klien
Folge 28, 06.05.2020, ORF 1. Boden ist keine endlose Ressource. Dennoch wird immer mehr Fläche in Österreich zubetoniert und damit auch versiegelt. Was für K...
youtube.com
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Dieses Video ist ein Zusammenschnitt des Online-Infomittwochs zu "Ein bisschen Freiheit für den Alltag" von und mit unserem GemeindePIRATEN René Kopeinig.

Nach einer kurzen Einführung in die Welt der freien Software, geht René in seinem Vortrag auf unterschiedlichste, freie Programme für den täglichen Gebrauch ein, die man kostenlos aus dem Internet herunterladen und nutzen kann.

"Debian", "Ubuntu", "Firefox", "Jitsi", "Signal", "Thunderbird", "Libre Office" usw. - von Betriebssystemen, über Internet-Browser bis hin zu Messenger gibt es zahlreiche etablierte Alternativen zu den kommerziellen Programmen.

Viel Spaß beim Nachschauen....Ahoi! 🙂
Verantwortung Erde
Verantwortung Erde
Verantwortung Erde hoffnungsvoll.
In Villach wird entsiegelt! 🥳
....Erstmals wird Beton entfernt um Flächen "der Natur zurückzugeben". 🌱🌳😀

Auch wenn diese "Entsiegelungsmaßnahmen" derzeit nur wenige Quadratmeter umfassen, sind sie in der Villacher Bodenpolitik trotzdem ein beachtlicher und erfreulicher Schritt nach vorne. Während Versiegelung bis vor kurzem nicht als Problem erachtet wurde, zeigen diese Maßnahmen, dass nun auch in der Stadtregierung Bewusstsein für die lebenswichtigen Funktionen des Bodens entsteht. 😀

Doch dieses Umdenken fällt nicht vom Himmel! ☝️ Ihm sind jahrelange Bemühungen von Menschen und Bürgerinitiativen in Villach sowie unzählige Debatten im Gemeinderat vorausgegangen, die auf die zunehmende Gefährdung der Lebensgrundlage Boden durch ausufernde Verbauung hingewiesen haben.

Daher sind die Entsiegelungsmaßnahmen zwar ein Grund zur Freude, aber noch kein Grund sich zurückzulehnen.
Solange weiterhin in großem Stil gebaut und versiegelt wird, bleiben solche Maßnahmen ein Tropfen auf den heißen Stein...

Für eine Trendumkehr im Bodeverbrauch gilt es sowohl Flächen zu entsiegeln, um Villach grüner und essbarer zu machen, als auch die weitere Verbauung unserer Lebensgrundlagen zu stoppen.
Damit dies gelingt, wird es weiterhin viele Stimmen brauchen, die sich für einen sorgsamen Umgang mit dem Boden aussprechen.

Eine andere Welt ist pflanzbar!💚🌍

#ErdeimGemeinderat #Entsiegelung #Lebensgrundlage #Boden #VillachistimWandel
Verantwortung Erde
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Die Corona-Pandemie traf auch unsere Bewegung unerwartet, die tiefgreifende Krise des Weltwirtschaftssystems, ausgelöst durch einen „externen Schock“, jedoch nicht. Seit Jahren weisen wir auf die Fragilität und die Verwundbarkeit dieses auf globalen Warenströmen basierenden und zu Wachstum gezwungenen Systems hin. Deshalb schlagen wir bereits in einer Vielzahl von Wortmeldungen und Anträgen vor, die lokale Deckung unserer Grundbedürfnisse bzw. die lokale Versorgungssicherheit, möglichst unabhängig vom „Markt“ zu stärken und auszubauen.
Während die Klimaerhitzung für viele offensichtlich nicht ausreichend Anlass bot, um entschlossen zu handeln, wird das Streben in diese Richtung spätestens durch die Corona-Pandemie zur dringenden Notwendigkeit.
Sascha hat bei der Sitzung des Villacher Gemeinderates am 30.04.2020 daher mehrmals die Einladung erneuert, gemeinsam mit allen Fraktionen und den Villacher*innen am Aufbau von lokalen Strukturen und Kreisläufen zu arbeiten, die die Versorgung der Bewohner unserer Stadt unabhängig von den Entwicklungen der Weltwirtschaft sicherstellt. Dadurch wirken wir nicht nur der Ausbeutung von Menschen und Ökosystemen auf der ganzen Erde aktiv entgegen, sondern machen uns auch krisensicherer.

#ErdeimGemeinderat #Grundversorgung #Ernährungssouveränität #VillachistimWandel #Corona
Verantwortung Erde
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Am 30.04.2020 tagte der Villacher Gemeinderat erstmals seit die Corona-Pandemie Österreich erfasst hat. Sascha dankte bei dieser Gelegenheit daher allen Beteiligten für ihre Bemühungen um diese Herausforderung zu meistern.

Dem Rechnungsabschluss der Stadt Villach stimmte er - wie auch schon dem Budget für das Jahr 2019 - nicht zu. Beide sind geprägt von Superlativen und standen unter dem Motto "Villach Boom- Town", also jener politischen Ausrichtung, durch die unsere Zukunft und unsere Lebensgrundlagen zunehmend der „Stärkung des Wirtschaftsstandortes“ geopfert und unter Beton versiegelt werden.

Anstatt wie von uns vorgeschlagen die regionale Versorgungssicherheit und damit auch den Klimaschutz zu stärken, wurden für internationale Konzerne Straßen gebaut und Wälder gerodet.
Zwar gibt es natürlich auch Fortschritte und Erfolge zu verzeichnen und immer wieder vereinzelt tolle Initiativen. Der überwiegende Teil der Bemühungen und Investitionen galt aber auch im Jahr 2019 dem Wachstum jenes Wirtschaftssystems, dass schon vor Corona erhebliche Schwierigkeiten hatte und durch die Pandemie gerade in eine Krise noch nie dagewesenen Ausmaßes schlittert.

Für uns wird daher jetzt umso mehr zur Notwendigkeit, was schon in Hinsicht auf den Klimawandel überfällig war: Wir müssen Strukturen stärken und schaffen, die die lebensnotwendige Versorgung der Villacher Bevölkerung lokal und unabhängig vom geldvermittelten Weltwirtschaftssystem sicherstellt.

#ErdeimGemeinderat #Grundversorgung #Ernährungssouveränität #VillachimWandel
Verantwortung Erde