Weihnachtschance – Presseaussendung

Einen konstruktiven, vorzeitigen Abschluss fand die Periode von René Kopeinig als ordentlicher Gemeinderat in der gestrigen Sitzung des Villacher Gemeinderates. Auf seine Initiative hin brachten alle Fraktionen gemeinsam den Antrag „Weihnachtschance“ ein und beschlossen diesen auch dementsprechend einstimmig.

Die Idee dahinter ist schnell erklärt. Sie geht auf den Trend hin zu lebenden Christbäumen im Topf ein. Während viele Menschen nach Weihnachten nicht wissen, was sie mit diesen Bäumen machen sollen, weil ihnen eine Möglichkeit den Baum dann auch einzupflanzen fehlt, ist dies für Andere gar der Grund dafür, nicht auf einen Lebenden, sondern wie gewohnt auf abgeschnittene, tote Bäume zurückzugreifen.

Nun soll beim Villacher Stadtgarten eine Anlaufstelle für solche Christbäume in Töpfen geschaffen werden. Man selbst oder das Team des Stadtgartens pflanzt die kleinen Bäume dann an einem Grundstück der Stadt Villach ein und gibt ihnen so die Möglichkeit weiter zu leben, zu wachsen und zur Luftverbesserung in Villach beizutragen.

“Für mich ist dieser einstimmige Beschluss, ein erfreulicher und kosntruktiver Abschluss meiner 1.5 Jahre im Gemeinderat. Ich bedanke mich nochmal bei allen KollegInnen im Gemeinderat und freue mich über jedes dadurch gepflanzte Bäumchen.”

Dringlichkeitsantrag:

Pressefoto:


©©-BY René Kopeinig

Unser dritter Besuch im Ausschuss für BürgerInnenbeteiligung des Kärntner Landtags

Zum bereits  dritten Mal waren wir am 26.11.2019, gemeinsam mit allen anderen nicht im Landtag vertretenen  Gruppierungen, die zur Landtagswahl 2018 angetreten sind, in den Ausschuss für BürgerInnenbeteiligung, direkte Demokratie und Petitionen eingeladen, um dem Kärntner Landtag einige Ideen und Vorschläge zu unterbreiten.

Nachdem wir in den ersten beiden Ausschuss-Sitzungen Vorschläge zu den Themen Mobilität (Freier, öffentlicher Verkehr, Mitfahrerbänke usw.), Ernährungssouveränität (Essbares Kärnten) und Raumordnung eingebracht haben, brachten wir dieses Mal unsererseits die Themen “Demokratie-Reform” und die Vergabe öffentlicher Aufträge auf die Tagesordnung.

Wie auch schon im Villacher Gemeinderat, schlagen wir auch dem Kärntner Landtag vor:

Die Gemeinwohlbilanz als Instrument in die Auftragsvergabe des Landes Kärnten mitaufzunehmen und in einem ersten Schritt öffentliche Aufträge vorrangig an Unternehmen zu vergeben, die in den letzten beiden Geschäftsjahren mindestens eine Gemeinwohlbilanz erstellt haben.

Die Vorschläge zu einer Demokratie-Reform umfassen “Bürgerbeteiligung”, “BürgerInnenräte”, “Bürgerentscheide”, das Sammeln von Unterstützungserklärungen, die Hürde für einen Wahlantritt sowie mit der “Rangfolgewahl” auch einen Vorschlag, der darauf abzielt das Wahlrecht in Kärnten weiterzuentwickeln. Allen Vorschlägen liegt der Versuch zu Grunde, den KärntnerInnen auch zwischen den Landtagswahlen Möglichkeiten zu eröffenen und Werkzeuge bereitszustellen, mit denen sie sich aktiv an der Gestaltung ihres Lebensraumes einbringen können. Auch die Kandidatur bei Wahlen soll im Sinne einer möglichst bunten und vielseitigen politischen Landschaft erleichter werden.

Nähere Informationen bzw. die ausgearbeiteten Vorschläge in voller Länge findet ihr hier:

Gelebte Demokratie in Kärnten:

https://www.verantwortung-erde.org/wp-content/uploads/2019/11/Demokratie_Landtag1119.pdf

Verantwortungsvolle Vergabe öffentlicher Aufträge des Landes Kärnten:

https://www.verantwortung-erde.org/wp-content/uploads/2019/11/Petition_Gemeinwohl.pdf

Alle weiteren Vorschläge findet ihr hier:

Landeserde

ORF berichtet über Schenkboxen in Ferlach und Villach

Ein toller Bericht des ORF-Kärnten über die Schenkboxen in Villach und Ferlach:

https://kaernten.orf.at/stories/3021934/

An beiden Orten geht es darum Freude zu schenken, Ressourcen zu schonen und eine Schenk-Kultur zu etablieren.

Nachdem der ORF bereits im Vorjahr über “Kärntens 1. Schenkbox” in Villach berichtete, kam uns Ferlachs “Stadtkümmerer”, Robert Poscheschnig, in Villach besuchen, ließ sich inspirieren und nahm die Idee der Schenk-Box mit nach Ferlach, wo sie sogar zu einem “Schenk-Haus” weiterentwickelt wurde.

Darüber freuen wir uns besonders, weil es uns mit der Errichtung der Schenk-Box vor unserem Freiraum in der Willroiderstraße nicht nur darum ging vor Ort eine Möglichkeit zum Wiederverwenden zu schaffen, sondern vor allem auch darum, andere Menschen dazu einzuladen die Idee zu vervielfältigen.

Wer sich also vorstellen kann ebenfalls eine Schenk-Box zu errichten, kann sich gerne mit offenen Fragen an uns wenden