Wir von Verantwortung Erde wünschen uns, den Leerstand der Khevenhüllerschule für längst fällige Jugendprojekte zu nützen.
Mit dem Umzug der Khevenhüllerschule steht jetzt eines der zentralsten Gebäude der Villacher Innenstadt leer. Gleichzeitig fehlt es an Angeboten für die Jugend, wie ein aktueller Bericht der Kleinen Zeitung zeigt. Die Defizite die die jungen Autorinnen im Artikel bemängeln, kritisert auch die Fraktion Erde schon länger. Aus unserer Sicht braucht es eine breiter gedachte Nachnutzung, die Impulse für die Innenstadt setzt.
„Spätestens mit dem Wettbewerb zur Generalsanierung der Richard-Wagner-Schule 2021 hätte man mit Planungen für die Nachnutzung beginnen können. Das historische Gebäude in bester Innenstadtlage hat viel Potential, das es gilt zu heben. Die Bedürfnisse, die mutige junge Menschen immer wieder an die Politik herantragen, müssen dabei gehört werden. ”
so Gemeinderätin Gaby Krasemann, Verantwortung ERDE.
Villach stehe vor großen Herausforderungen in der Innenstadtentwicklung. Auf Anfrage der Kleinen Zeitung wurde bekannt, dass geprüft werde, Magistratsbüros aus derzeit angemieteten Räumlichkeiten in die ehemalige Schule zu verlegen. Gerade bei so prominenten Gebäuden brauche es aber einen breiten Beteiligungsprozess:
„Es braucht ein Nachnutzungskonzept, das Vereine, Zivilgesellschaft und die Kunst- und Kulturszene in Villach mitnimmt. Proberäume, Ateliers, Co-Working-Spaces aber vor allem das schon lange versprochene neue Jugendzentrum wird in Villach dringend gebraucht. Ein offener Beteiligungsprozess wäre ein wichtiger erster Schritt. Die Khevenhüllerschule kann ein neuer Mittelpunkt für Jugend und Zivilgesellschaft werden!“
so Krasemann abschließend. Wir wünschen uns, den Leerstand der Khevenhüllerschule für längst fällige Jugendprojekte zu nützen.