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Kanaltalersiedlung: Erst Bagger, dann Bürgernähe

von Lennart

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Entgegen der jahrelangen Pläne der LWBK und der Stadt Villach, bleibt ein großer Teil der Kanaltaler Siedlung bestehen. Ein großer Erfolg für die Bürgerinitiative, die sich über viele Jahre nicht beirren lies.

Villach, 16.9.2026 – Die Kehrtwende der LWBK beim sog. Reconstructing der Kanaltalersiedlung ist eine gute Nachricht. Ursprünglich war geplant alle Gebäude auf dem historischen Areal zu schleifen und entgegen eindringlichen Empfehlungen von Experten die begrünten offenen Wohnhöfe durch beliebige, offene Kubusbauweisen zu ersetzen.

Dass zumindest ein Teil der grünen Innenhöfe und gewachsenen Nachbarschaften bleibt, ist erfreulich. Die ursprünglichen Sanierungspläne der Initiativgruppe Kanaltaler Siedlung zeigen, was möglich gewesen wäre: Erhalten statt abreißen. Sanieren statt neu bauen.

Seit Jahren kämpft die Initiative für den Erhalt der Siedlung und legte konkrete Sanierungspläne vor. Auch unabhängige Expert hielten eine Sanierung für möglich. Als rund 150 Menschen vor dem Gemeinderat für „Mitbestimmung jetzt!“ demonstrierten, rollten längst die Bagger. Aus der Stadtplanung hieß es damals: „Da oben ist der Zug abgefahren.“ Nun ist offenbar doch noch ein Waggon stehen geblieben.

Entscheidend war die Hartnäckigkeit der Bürger:innen und ihre Einbindung auf Landesebene. Dort wurde zugehört – und letztlich die Wohnbauförderung geändert.

“Die unermüdliche Arbeit der Initiativgruppe Kanaltalersiedlung haben letztendlich den Ausschlag zur Planänderung gegeben. Der Verlauf dieses Projekts ist ein Aufruf an die Politik, Bürger:innen und die Menschen ernst zu nehmen und einzubinden. Man hätte sich dadurch viele Ressourcen und Geld gespart.” – DI Gaby Krasemann

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