Kärntner Seenvolksbegehren

Und am Ende der Straße steht ein Haus am See?

Wenn du dir mehr öffentliche, für alle Menschen erlebbare Flächen an den Kärntner Seen und ein Ende der rasant fortschreitenden Verbauung und Privatisierung von Seeufern wünschst, dann laden wir dich dazu ein, das SEENVOLKSBEGEHREN des Vereins "Mutbürger Kärnten" zu unterstützen:

Unter https://www.seenvolksbegehren.at/ könnt ihr euch die Formulare ausdrucken, oder ihr kommt einfach zu uns in die E.R.D.E.*, und holt euch welche! Diese müssen direkt im Meldeamt deiner Gemeinde unterschrieben werden, so wie die anderen drei, aktuell laufenden, bundesweiten Volksbegehren.

Anders als bei diesen sieht unser Kärntner Gesetz aber vor, dass ihr die unterschriebenen Erklärungen wieder mitbekommt. Diese könnt ihr entweder wieder bei uns abgeben, oder ihr schickt die Originale zum Verein "Mutbürger Kärnten", Heimatstrasse 59/6 , 9710 Feistritz an der Drau.

Hast du es auch schon einmal schade gefunden oder dich darüber geärgert, wie viele unserer Kärntner Seen kaum noch öffentliche Zugänge haben und entlang des gesamten Ufers verbaut und in "Privatbesitz" sind?

Wahrscheinlich hast du auch schon davon gehört, dass ein großer Teil der Wohnungen und Appartements, die direkt an den Ufern der Kärntner Seen liegen, Ferienwohnungen oder Zweitwohnsitze sind und somit den Großteil des Jahres über leer stehen.

Wir alle spüren: Hier läuft etwas falsch.

Wir leben in einer Region, die von wahren Juwelen der Natur - von herrlichen Seen - geprägt ist, von denen wir jeden einzelnen als kostbares Geschenk betrachten sollten. Statt diese Geschenke der Natur wertzuschätzen, auf sie aufzupassen und für jeden Menschen erlebbar (und genießbar) zu machen, lassen wir zu, dass ein paar Einzelne sich die Ufer der Seen aneignen, um dort meist nur wenige Wochen im Jahr zu verbringen.

Wenn man voll Sehnsucht nach einem Blick auf den See sucht ...

Die Zahl der Mauern, Gebäude und Zäune rund um die Seen wächst rasant an - an vielen Orten versucht man bereits vergebens, einen Blick auf das prickelnde Blau zu erhaschen, von dem man weiß, dass es sich hinter den Massen an Beton - hinter Ferienwohnungen, privaten Villen oder Zweitwohnsitz-Appartements - verbirgt.

Instinktiv spüren wir alle, dass ein See niemandem gehören sollte. Dass Seen einzigartige, nicht vermehrbare, wundervolle Geschenke sind, die jeder bestaunen, erleben und genießen können sollte. Dass Seen keine Waren und ihre Schönheit und ihr besonderer Zauber ohnedies unbezahlbar sind.

Wir wollen schwimmen, plantschen, am Ufer Federball spielen, am See entlang spazieren, die Füße ins Wasser strecken und die Sonne genießen, auf den Wiesen am See picknicken, Drachen steigen lassen, die Wellen beobachten, uns wohlfühlen, entspannen und der Natur nahe sein.

Die Ufer von Seen können Orte sein, an denen Menschen sich gerne aufhalten und einander begegnen - Orte, an denen gelebt wird. Viele Länder und Gemeinden haben den Schutz von Seeufern bereits in der Landesverfassung verankert.

Genau das möchte der Verein "Mutbürger Kärnten" auch hier, in Kärnten, umgesetzt sehen. Gefordert wird durch das Volksbegehren unter anderem ein Verkaufs- und Bebauungsverbot für jene Seegrundstücke, die sich im Besitz von Gemeinden oder des Landes befinden. Zudem soll ein Fond, der unter anderem durch die Erträge aus der Motorbootabgabe wachsen soll, den Ankauf weiterer Seegrundstücke ermöglichen.

Jede Unterschrift zählt - wie genau du das Volksbegehren unterstützen kannst, erfährst du auf https://www.seenvolksbegehren.at/

Die Mutbürger auf Facebook findest du übrigens hier: https://www.facebook.com/mutbuergerktn/

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