Anträge: Silvester feiern, statt Unglück befeuern

Zeitball zu Silvester

Die zu Silvester eingesetzten Leuchtkörper bringen nicht nur eine enorme Schadstoffbelastung mit sich, sondern sie produzieren auch Unmengen an Müll, die herabfallen und die Umwelt verschmutzen. Darüber hinaus kommt es immer wieder zu Bränden und durch ihre Lautstärke werden Tiere verängstigt. Aus diesen Gründen wünschen wir uns für Villach eine umweltschonende Alternative das neue Jahr einzuleiten, weshalb wir vorschlagen den Jahreswechsel mittels eines „Zeitballs” zu zelebrieren.

 
Bild eines Zeitballes
 

Weitere Anträge von Verantwortung Erde in der Gemeinderatssitzung vom 25.10.2018 waren:

Ab-Hof-Folder im Mitteilungsblatt

Da sich in Villach und Villach Umgebung einige Lebensmittel-Produzenten befinden, die Ab-Hof-Verkauf anbieten, schlagen wir vor diese mittels einem „Ab-Hof-Folders“, der dem Mitteilungsblatt beigelegt wird, für alle VillacherInnen sichtbar zu machen. Einerseits stärken wir damit lokale Nahrungskreisläufe, andererseits spart man aufgrund der kurzen Transportwege Unmengen an CO2.

Schenk-Fest der Stadt Villach

Bei einem Schenk-Fest – wie es bereits zwei Mal im Freiraum E.R.D.E.* stattgefunden hat – kann jede/r mitbringen was noch intakt ist, aber nicht mehr gebraucht wird. Andererseits kann auch mitgenommen werden, wofür man Verwendung findet. Ein solches Schenk-Fest ist unserer Erfahrung nach ein Raum der Begegnung, des Miteinanders, des bedingungslosen Gebens und Nehmens und nicht zuletzt ein Beitrag zur Schonung der endlichen Ressourcen des Planeten.Was beim Schenk-Fest ein neues zu Hause findet, muss nicht unter neuem Ressourcenaufwand hergestellt werden und ist somit ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Denn: Der nachhaltigste Konsum ist “Nicht-Konsum” Wir schlagen daher vor, dass die Stadt Villach die entstehende Schenkkultur damit unterstützt die nötige Infrastruktur für ein jährlich stattfindendes Schenk-Fest in der Innenstadt zur Verfügung stellt.

Bild vom ERDE-Schenkfest 2018
Weiterentwicklung des Kindergartens St.Magdalen zum Waldkindergarten mit Waldkindergartengruppe

In Waldkindergärten ist die Natur der Bewegungs- und Erlebnisraum der Kinder. Sie befinden sich etwa vier Stunden täglich im Wald und die PädagogInnen begleiten dabei die Kinder in ihrer individuellen Entwicklung. Da es bereits 30 solcher Kindergärten in Österreich gibt und in der heutigen Sitzung ein Waldstück beim Kindergarten in St. Magdalen angekauft wird, schlagen wir vor die Gelegenheit zu nutzen um in dem bereits bestehenden Kindergarten eine „Waldkindergartengruppe“ einzurichten.

Kinotag zum Landesfeiertag

Ich, René Kopeinig, schlage vor, den zweisprachigen Klassiker „Dorf an der Grenze“ am 9. Oktober für Schulen, sowie am 10. Oktober für alle Interessierten im Villacher Stadtkino kostenfrei zu zeigen um auf die Geschichte hinter dem 10. Oktober auferksam zu machen.

Unsere Anträge zum Nachlesen findet ihr wie immer unter https://www.verantwortung-erde.org/indenparlamenten/antraege/. 🙂

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