Unser Kommentar zum “Rechnungsabschluss 2019” in der Villacher Stadtzeitung

Vorspann:
Corona zeigt uns was alles möglich ist, wenn der Wille dazu vorhanden ist

Titel:
Die Krise als Chance für einen Neuanfang erkennen und ergreifen

Text:

Wie schon dem Budget für das Jahr 2019, haben wir auch dem Rechnungsabschluss nicht zugestimmt. Beide standen unter dem Motto “Villach Boom-Town”, jener politischen Ausrichtung, durch die unsere Zukunft und unsere Lebensgrundlagen zunehmend unter Beton verschwinden.

Anstatt regionale Kreisläufe zu stärken, haben wir für internationale Konzerne Wälder gerodet, auf unseren fruchtbaren Böden Straßen und Parkplätze gebaut und unter anderem dadurch unsere Versorgung in hohem Maße von globalen Warenströmen abhängig gemacht.

Doch durch ein “weiter wie bisher” ist keine der gegenwärtigen Herausforderungen zu lösen. Auf Corona mit einem “mehr” an Konsum und Bauprojekten zu antworten, hieße nur, diese Abhängigkeiten zu erhöhen und die noch größere Krise – die Klimaerhitzung – weiter zu verschärfen.

Die momentane Situation bietet also sowohl Anlässe als auch Gelegenheiten für eine grundlegende Neuausrichtung. Es gilt, Strukturen zu stärken und zu schaffen, welche die lebensnotwendige Versorgung der Villacher Bevölkerung lokal und unabhängig vom geldvermittelten Weltwirtschaftssystem sicherstellt.

Daher erneuern wir unsere bereits mehrmals ausgesprochene Einladung: Lasst uns diese Möglichkeiten zur Veränderung ergreifen und gemeinsam eine resiliente und lebenswerte Zukunft für alle gestalten!

Liste/Infobox:

Vorschläge, wie Villach krisensicherer werden kann:

„Eigenverwaltete Grundversorgung“

„Grundsatzbeschluss: Ernährungssouveränität“

„Aktives Bodenmanagement“ (durch Vermittlung bereits versiegelter (Leerstands-)Flächen, Änderung der Gebührenstruktur usw.)

„Die essbare Stadt“

diese und weitere Anträge unter https://www.verantwortung-erde.org/indenparlamenten/gesamtansicht-antraege/

Veröffentlicht in Allgemein.

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